Du siehst, was ein
Auftrag einbringt.
Nicht, was er übrig lässt.
Zwischen dem Verkaufspreis und dem, was am Monatsende auf dem Konto liegt, stehen Versandkosten, Zahlungsgebühren, Plattformprovisionen und Rabatte. In der Auftragsübersicht deiner Wawi steht davon nichts. Also verkaufst du weiter und wunderst dich über das Ergebnis.
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Wie sehe ich in JTL-Wawi den Deckungsbeitrag je Auftrag, ohne SQL zu schreiben?
Vier Schritte. Keiner davon verlangt, dass du eine Abfrage schreibst oder eine Tabelle exportierst.
Aufträge lesen, wie sie sind
WARP liest deine Aufträge direkt aus der JTL-Wawi, mit Positionen, Rabatten und dem Kanal, über den sie hereingekommen sind. Du musst nichts vorbereiten und nichts exportieren.
Die echten Kosten dazuholen
Zu jeder Position kommen die Kosten, die in der Auftragszeile nicht stehen: Einkaufspreis, Versand, Zahlungsgebühr und Provision. Gerechnet wird mit den Sätzen, die du dafür hinterlegt hast, nicht mit Schätzwerten.
Gegen deine Ziel-Marge halten
Was übrig bleibt, prüft WARP gegen die Ziel-Marge, die du hinterlegt hast. Nicht einmal im Quartal, sondern laufend. So fällt ein Artikel auf, während er abrutscht, und nicht erst im Jahresabschluss.
Handeln, nicht nur lesen
Zu jedem Befund gehört ein konkreter Vorschlag: welcher Artikel, welche Ursache, welcher Preis würde die Ziel-Marge wieder treffen. Auf deine Freigabe schreibt WARP ihn zurück nach JTL.
Der Margen-Wächter rechnet jede Position einzeln durch
Was je Auftrag und je Artikel abgezogen wird, woran WARP anschlägt und was davon auf Freigabe zurück in deine Wawi geht.
Margen-Wächter
WARP rechnet jeden Auftrag und jeden Artikel bis auf den echten Deckungsbeitrag durch. Nicht die Brutto-Spanne, die in JTL gerne wie Gewinn aussieht.
Für jede Position zieht WARP vom Verkaufspreis alle realen Kosten ab: Einkaufspreis bzw. gleitender Wareneinkaufswert, Versandkosten, Zahlungsgebühren und Plattformprovision, gerechnet mit den Sätzen, die du dafür hinterlegt hast. Übrig bleibt der Wert, der wirklich zählt. Und der wird gegen deine hinterlegte Ziel-Marge geprüft.
Geprüft wird nicht einmal im Monat, sondern laufend. So fällt auf, wenn ein Artikel schleichend unter die Ziel-Marge rutscht, lange bevor du es im Quartalsabschluss merkst. Retouren behält WARP dabei als eigene Auswertung im KPI-Dashboard im Blick; die automatische Verrechnung je Verkaufskanal ist Teil des Ausblicks.
- VK − WE/EK − Versand − Zahlungsgebühr − Plattformprovision gegen Ziel-Marge
- Deckungsbeitrag je Position UND je Gesamtauftrag (Rabatte eingerechnet)
- Margen-Trend über Zeit: schleichendes Abrutschen statt Momentaufnahme
- Artikel „BT-Lautsprecher Pro" liegt unter Ziel-Marge (18 % statt 25 %).
- Negative Auftragsmarge: Rabattcode −15 % plus kostenloser Versand → Deckungsbeitrag −3,40 €.
- EK von TechDistri gestiegen, VK unverändert → USB-C Hub 7-in-1 rutscht auf 9,6 % statt Ziel-Marge 25 %.
Gemeldet wird Artikel, Ursache und ein konkreter VK-Vorschlag, der die Ziel-Marge wieder trifft. Auf Freigabe schreibt WARP den neuen Preis zurück nach JTL.
Empfehlung: VK 34,90 €. Bleibt unter dem Markt-Median und hebt den Deckungsbeitrag um 5,00 € je Stück.
Darstellung mit Beispieldaten
Die Spanne sieht aus wie Gewinn. Sie ist keiner.
Zwischen beiden liegen die Kosten, die in keiner Auftragszeile stehen und trotzdem jeden Monat abgebucht werden.
Der Auftrag, der Minus macht
Ein Rabattcode, kostenloser Versand und die Provision der Plattform kommen selten zusammen vor, aber wenn, dann ausgerechnet beim Bestseller in der Aktionswoche. In der Auftragsliste sieht dieser Auftrag aus wie ein guter Tag. WARP rechnet ihn zu Ende.
- Rabatte auf Auftragsebene, nicht nur je Artikel
- Versandkosten und Zahlungsgebühr je Vorgang
- Die Provision mit dem Satz, den du hinterlegt hast
Das langsame Abrutschen
Der Einkaufspreis steigt in kleinen Schritten, der Verkaufspreis steht still. Kein einzelner Schritt ist auffällig, die Summe schon. Weil WARP laufend rechnet, siehst du das Datum, ab dem ein Artikel gekippt ist, und nicht nur den Zustand am Stichtag.
- Verlauf über Zeit statt Momentaufnahme
- Der Tag, an dem ein Artikel unter die Ziel-Marge fällt
- Ursache benannt, nicht nur das Ergebnis
Vom Befund zur Korrektur
Eine Auswertung, die in einer Tabelle endet, ist eine weitere Tabelle. WARP nennt zu jedem Artikel den Preis, der die Ziel-Marge wieder treffen würde, und schreibt ihn auf deine Freigabe zurück in die JTL-Wawi.
- Ein konkreter Vorschlag je Artikel, keine Spanne
- Rückschreiben nur mit deiner Freigabe
- Jede Änderung im Audit-Log und per Snapshot umkehrbar
Drei Fälle, die anders aussehen, wenn man sie zu Ende rechnet
Alle drei sehen in einer ganz normalen Auswertung unauffällig aus. Genau deshalb bleiben sie liegen.
Dein meistverkaufter Artikel läuft mit 15 Prozent Rabatt und kostenlosem Versand. Die Bestellungen kommen herein, der Umsatz sieht gut aus, die Aktion läuft noch zwei Wochen.
Bei einem Teil deiner Artikel sind keine eigenen Versandkosten hinterlegt. Gerechnet wird trotzdem, mit deiner Pauschale je Paket, und keine Auswertung sagt dir, welche Zahl auf welchem Weg entstanden ist.
Ein Artikel hat keinen hinterlegten Einkaufspreis. Deine Wawi weist ihn deshalb mit voller Marge aus, und in jeder Auswertung steht er weit oben.
Was Händler zum Deckungsbeitrag fragen
Kurze Antworten auf das, was im Gespräch als Erstes kommt.
Was genau ist der Deckungsbeitrag je Auftrag?
Was von einem Auftrag übrig bleibt, wenn alle Kosten abgezogen sind, die durch genau diesen Auftrag entstehen: der Einkaufswert der Ware, der Versand, die Gebühr des Zahlungsverfahrens und die Provision des Kanals. Die Spanne, die deine Wawi anzeigt, ist der Wert davor. Sie kennt nur den Einkaufspreis, nicht die vier anderen Posten.
Es gibt für JTL schon Erweiterungen, die den Deckungsbeitrag rechnen. Was ist hier anders?
Sie rechnen dieselbe Formel, und sie rechnen sie richtig. Der Unterschied liegt danach. Erstens prüft WARP die Grundlage mit: fehlt ein Einkaufspreis oder ist er alt, sagt WARP das, statt mit einem falschen Wert sauber weiterzurechnen. Zweitens endet WARP nicht bei der Auswertung, sondern schreibt die Korrektur auf deine Freigabe zurück in die Wawi. Eine Zahl, die du danach von Hand in JTL übertragen musst, ist eine Zahl, die liegen bleibt.
Woher weiß WARP, was ein Auftrag mich wirklich gekostet hat?
Einkaufswert, Rabatte und Kanal stehen im Auftrag selbst und kommen direkt aus deiner Wawi. Deine Kostensätze hinterlegst du einmal in den Einstellungen: die Zahlungsgebühr in Prozent, die Versandkosten je Paket, deine Retourenquote. Ein Satz je Posten, und der gilt für deinen ganzen Shop. WARP rechnet mit deinen Sätzen statt mit Branchenwerten. Und fehlt ein Satz, bleibt der Posten sichtbar offen, statt dass ein geschätzter Wert einspringt.
Ich sage dazu einfach Marge. Kann ich mit WARP meine Marge je Auftrag auswerten?
Ja, und du musst dafür kein neues Vokabular lernen. Marge auswerten und Deckungsbeitrag rechnen meinen im Händleralltag dasselbe, sobald wirklich alle Kosten in der Rechnung stehen. Deckungsbeitrag heißt der Wert hier nur deshalb, weil er sich von der Brutto-Spanne abgrenzt, die deine Wawi anzeigt. WARP wertet die Marge je Auftrag und je Artikel laufend aus, mit Versand, Zahlungsgebühr und Provision darin, ohne SQL und ohne Export.
Ein Preis, ein Funktionsumfang
WARP ist in der Pilotphase. Zehn Betriebe bekommen alles, was die Software heute kann, zu einem Preis, der für sie bleibt.
Ab dem Ende der Pilotphase kostet WARP 129 Euro im Monat. Als Pilotkunde zahlst du diesen Betrag nicht, auch später nicht.
Dein Preis als Pilotkunde89 €im Monat
Der Preis bleibt, solange du Kunde bleibst.
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Voller Funktionsumfang, kein beschnittener Testzugang.
Der Platz ist knapp, die Bindung nicht
129 Euro ist der Listenpreis ab dem Ende der Pilotphase. Als Pilotkunde zahlst du 89 Euro, auch danach.
Sind die zehn Plätze vergeben, gilt der Listenpreis für alle, die danach kommen. Du kannst monatlich gehen, der Preis kommt dann aber nicht zurück.
Alle Beträge netto, zuzüglich Umsatzsteuer. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, nicht an Verbraucher. Über diese Seite selbst kommt kein Vertrag zustande. Monatlich kündbar, keine Einrichtungsgebühr. Die 89 Euro sind kein Verhandlungsangebot: Sie stehen so in dem Vertrag, den du nach dem Gespräch bekommst.
Nimm einen Auftrag mit,
bei dem du unsicher bist.
Wir rechnen ihn gemeinsam durch, Position für Position: Einkauf, Versand, Zahlungsgebühr, Provision. Danach weißt du, ob er sich getragen hat, und wie viele davon du im Monat schreibst.
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Wo das im Rest von WARP steht
Der Deckungsbeitrag ist das Ergebnis. Die Stellschrauben davor liegen auf den anderen Seiten.